Wir schreiben Sonntag, den 21.August 2011. Die neue Saison startete pünktlich zum Ferienschluss mit dem Pokalspiel gegen die SpG SV Lok Glauchau/FC Crimmitschau. Bei glühender Hitze traten die Herolder Damen an. Die Luft stand und das Atmen fiel schwer und die Füße wussten nicht so recht, was sie tun sollten. Also machten sie einfach nicht viel, der Sturm blieb schlecht anspielbar und die Außen wurden gut zugestelt. Doch auf einmal gab es einen Lichtblick – the Alpha-Cetscher spielte schön in den Lauf der Madame Neubert, die die Murmel sicher im Tor unterbrachte. Doch nach diesem schön herausgespielten ersten Tor gab es Gegenwehr auf Seite der Gegner und die Herolder Damen konnten sich bei ihrer Keeperin, die einen fießen Lupfer super parrierte, sowie bei den Gegnerinnen selbst bedanken, die zu dieser Zeit einfach das Tor nicht treffen wollten.
Zur Halbzeit erkläre Señor El Cheffe seinen Ladies, dass dieses runde Ding zum Fußballspielen da sei. Helle, wie die Damen waren, haben sie das schnell gecheckt und begannen sogleich mit dem Spiel. Und so kam zum Herolder Geschick auch noch das Glück hinzu, als eine Gegnerin die schön herausgeholte Flanke from the Alpha-Cetscher volley ins eigene Tor schoss. Und so spielten die Herolder Ladies weiter froh und munter erbauliche Spielzüge von einer zur anderen, bis sich einmal mehr die Kapitöse der Herzen durchsetze und zu Madame Neubert passte. Diese sah die besser positionierte Knipserin und gab großzügig ab, sodass jene zum 0:3 erhöhen konnte.
Anschließend versäumten es die Herolderinnen, noch mehr Tore zu erzielen. Stattdessen erkämpften sich die Gastgeberinnen eine große Chance, als ihre temperamentvolle Nr. 11 allein aufs Tor zulief. Doch Hengschti from the Ranch galloppierte hinterher und brachte sie zum Fallen. Wutentbrannt sprang jene auf und schubbste Hengschti from the Ranch zu Boden. Somit zückte der Schiri gleich zweimal die rote Karte. Der anschließende Freistoß ging – HAHAHAHATSCHI – am Tor vorbei, doch musste er wegen einer kleinen Niesattacke wiederholt werden. Und da Übung bekanntlich den Meister macht, saß der wiederholte Schuss dann richtig. Nichts desto trotz ist Herold eine Runde weiter und genoss bei herrlichem Wetter den restlichen Sonntag.
Spitznamenlektion:
the Alpha-Cetscher – Kristin Konrad, abgeleitet vom Groß-Hobby Geocachen, welches sie in die Mannschaft gebracht hat
Madame Neubert – Andrea Neubert, Ableitung erklärt sich von selbst
Señor El Cheffe – Ronny Böhm, Chef bzw. Trainer der Damen
Kapitöse der Herzen – Verena Heeg, weibliche Form des Mannschaftsführers, dessen Job sie jahrelang ausführte und trotz übertragener Clownsbinde weiter gefühlsmäßig ausübt
Knipserin – Kathy Weigel, Synonym für ihre Torquote bzw. ihre Scorerpunkte
Hengschti from the Ranch – Cindy Hengst, kreative Ableitung des Nachnamens
Aufstellung:
Sandra Schmiedel – Cindy Hengst (RK), Sylvia Haase (Nicole Weber), Ines Haase, Jennifer Schubert – Verena Heeg, Tabea Haase, Kristin Konrad (GK), Mandy Weber (Susann Schönherr) – Kathy Weigel (Rahel Otto), Andrea Neubert
Tore:
0:1 Andrea Neubert (Konrad)
0:2 ET (Konrad)
0:3 Kathy Weigel (Neubert)
1:3












