100Jahre

0

Herolder SV - Reichenbacher FC 9:0

Share

In einem nicht besonders ansehnlichen Spiel punkteten die Herolder Damen gegen den Reichenbacher FC mit 9:0. Die Gegner spielten in Unterzahl und nach etwa 60 Minuten wurde das Spiel beendet.

Wir schreiben Sonntag, den 04. September 2011. Das erste Heimspiel der Saison wurde gekrönt mit herrlichstem Sonnenschein. Es war nicht zu warm, nicht zu kalt und jede Menge Herolder Kickerinnen vor Ort. Außerdem hatte niemand seine gute Laune und Fußballschuhe vergessen – also die besten Voraussetzungen für ein tolles Spiel. Doch leider waren die Gegnerinnen nicht vollzählig und es standen nur insgesamt 20 Spielerinnen auf dem Platz...

Die Reichenbacherinnen bauten sich in ihrer Hälfte auf und die Herolderinnen wussten mit dem vielen Platz nicht wohin. Doch schon nach 5 Minuten saß das erste Tor. Jens versuchte zunächst zu schießen, konnte jedoch erst den Abpraller verwerten. Señor El Cheffe plädierte aufgrund mangelnder Schussähnlichkeit auf Eigentor, genau wie beim nächsten Tor. Nach einer kurz ausgeführten Ecke der Herolder Knipserin auf Hengschti from the Ranch und deren Hereingabe auf Bobel gelang es ihr nur, mit links einen Hoppelball Richtung Tor zu schicken. Den Abpraller schlenzte sie aber mit rechts dann gerade so noch hinein. Da das mit dem Tore schießen nicht so gut aussah, zeigten Hengschti from the Ranch und Madame Neubert erste einmal, wie man das richtig macht. So galoppierte Hengschti zunächst durch, ließ ihre Gegnerinnen aussteigen und spielte schließlich quer zur gut positionierten Madame Neubert, die sauber verwandelte. Zunächst wiederholten Danapunzel und Bobel die Lektion und man sah, dass sie schnell gelernt hatten. Als nächstes wagte es Jens, aber wollte ihm diese Lektion nicht gelingen. Doch Danapunzel war zur Stelle und verwandelte den Abpraller. Und simsalabim, eine Minute später, spielte die Herolder Knipserin den letzten, entscheidenden Pass zu Madame Neubert, die erneut den Ball ins Tor zauberte. Anschließend reihte sich auch das kleine Kampfhäschen in die Torschützenliste ein und punktete weiter für Herold. Nach einem Abpraller setzte sich die Kapitöse der Herzen allein durch und machte das 8:0. Kurz vor der Halbzeit war es erneut das kleine Kampfhäschen, das die Flanke der Knipserin kampfhäschenlike mit Köpfchen verwertete. Doch obwohl so viele Tore für Herold fielen, war es dennoch kein richtiges Spiel und machte keinen Spaß. Nachdem sich nun auch unglücklicherweise einige Reichenbacherinnen verletzten, sank die Motivation auf beiden Seiten erheblich und die 2. Halbzeit war schlicht und einfach grauenvoll anzusehen. Als nur noch sechs Reichenbacherinnen auf dem Platz standen, priff die Frau Schiedsrichterin das Gegeigel nach etwa 60 Minuten ab.

Spitznamenlektion:

Jens – Jennifer Schubert, offizieller Spitzname

Señor El Cheffe – Ronny Böhm, Chef bzw. Trainer der Damen

Knipserin – Kathy Weigel, Synonym für ihre Torquote bzw. ihre Scorerpunkte

Hengschti from the Ranch – Cindy Hengst, kreative Ableitung des Nachnamens

Bobel – Tabea Haase, aufgrund des Torwardvorbildes Tomasz Bobel

Madame Neubert – Andrea Neubert, Ableitung erklärt sich von selbst

Danapunzel – Dana Loschke, kreativer Vergleich zum Rapunzel aufgrund ihrer Haarpracht (siehe Grimms Märchen)

kleines Kampfhäschen – Ines Haase, abgeleitet vom Nachnamen, der Körpergröße und dem Spieleinsatz

Kapitöse der Herzen – Verena Heeg, weibliche Form des Mannschaftsführers, dessen Job sie jahrelang ausführte und trotz übertragener Clownsbinde weiter gefühlsmäßig ausübt

 


Zuletzt geändert am: Montag, den 12. September 2011 um 22:35 Uhr

Einen Kommentar hinterlassen

Achten Sie darauf, die erforderlichen Informationen(*) anzugeben.
HTML-Code ist nicht erlaubt.

TOP 07September2011 Sylvia Haase
(0 Bewertungen)
  • Bild Galerie