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Herolder SV - Zuger SV 1990 5:0 (1:0)

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Im Spitzenspiel der Tabellenführer konnten sich die Herolder Frauen daheim gegen den Zuger SV 1990 drei Punkte sichern.

 

Wir schreiben Sonntag, den 18. September 2011. Eine anstrengende Woche lag hinter den Herolder Ladys, in der sie ein wenig gealtert sind. Und wie das im Alter so ist, wird man nicht nur erfahrener, sondern auch feinfühliger... Sicherlich lag es daran, dass die Ladys den krassen Wetterumschwung – vom südafrikanischen Sommer zum kanadischen Herbst *liebeGrüßevonSophie* – nicht ganz verkraftet haben, denn sie benötigten mindestens fünf nach vürtel Minuten, um überhaupt ins Spiel zu finden. In der Zeit davor kamen eher die Zugerinnen zu Torchancen, obwohl die Herolderinnen feldüberlegen waren. Aber nach diesen fünf nach vürtel Minuten wurden die Herolderinnen langsam besser. Und man roch es förmlich – ein Tor lag in der Luft. Und so zögerte Bobel nicht lange, als sie eine Flanke von der Herolder Knipserin erhielt, und zielte Richtung Tor, verstolperte allerdings den Ball mal wieder, versenkte aber den Nachschuss zum erlösenden 1:0. Weitere Chancen wurden bis zur Halbzeit rücksichtslos vergeben, sodass das Spiel weiter spannend blieb.

Aber es gibt Tage, da sind Pausen nicht förderlich, sondern machen einen Knoten in den roten Faden. Und so brauchten die Herolder Damen wieder 10 Minuten, um den Knoten zu beseitigen. Aber scheinbar hatten sich auch die Zugerinnen Knoten gezogen und den Herolderinnen gelang es als erstes, das Wirrwarr zu entwirren. Die Herolder Knipserin führte eine Ecke kurz zu Jens aus, die einfach mal Richtung Tor schoss. Durch das viele Gedränge vorm Tor konnte die Torfrau die Murmel nicht sehen. Und als noch Hengschti from the Ranch im richtigen Moment hoch sprang, kullerte die Kugel ungehindert ins Eck. Mittlerweile langsam warm gerannt, kam das südafrikanische Laufwunder so richtig in Gang. Nach einem langen Pass in die Mitte erlief sie sich den Ball und schob ihn an der Torfrau vorbei. Die nächsten beiden Tore bereitete sie bundesliga-like vor, als sie sich jeweils souverän auf der Außenbahn durchsetzte und quer in die Mitte legte. Zunächst war es die Herolder Knipserin, die den Ball annahm und nach einer Pirouette den Ball ins Tor knallte. Anschließend war es Madame Neubert, die die Vorlage sauber verwandelte.

 

Spitznamenlektion:
Bobel – Tabea Haase, aufgrund des Torwardvorbildes Tomasz Bobel
Knipserin – Kathy Weigel, Synonym für ihre Torquote bzw. ihre Scorerpunkte
Jens – Jennifer Schubert, offizieller Spitzname
Hengschti from the Ranch – Cindy Hengst, kreative Ableitung des Nachnamens
südafrikanische Laufwunder – Sarah Brandt, abgeleitet von ihrer Laufbereitschaft und ihrem Auslandsaufenthalt kürzlich
Madame Neubert – Andrea Neubert


Sandra Schmiedel - Andrea Neubert, Linda Haase (Wechsel77. Min. Susann Schönherr), Ines Haase (Wechsel62. Min. Lisett Kretzschmann), Jennifer Schubert - Verena Heeg, Tabea Haase, Cindy Hengst, Sarah Brandt - Kathy Weigel (Wechsel82. Min. Rahel Otto), Michele Günther (Wechsel77. Min. Nicolle Schwarz)
  • 1:024.minTabea Haase (Weigel)
    2:057.minJennifer Schubert (Weigel)
    3:074.minSarah Brandt (Weigel)
    4:077.minKathy Weigel (Brandt)
    5:085.minAndrea Neubert (Brandt)
Zuletzt geändert am: Dienstag, den 27. September 2011 um 09:20 Uhr

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