Wir schreiben Sonntag, den 25. September 2011. Hochmotiviert starteten des Señor El Cheffes Frauen gegen ihren Angstgegner – der Polizei – , denn seit sechs Punktspielen konnten sie keinen Sieg gegen die Chemnitzerinnen einfahren. Und so kam es, dass sie Geschichte schrieben. Der Herolder Anstoß wurde gleich erstmal zur Gegnerin gekloppt, doch prallte die Kugel so günstig an ihr ab, dass Danapunzel losdüste (und zwar schneller als die Polizei erlaubt) und bereits nach 16 Sekunden das 1:0 für Herold erzielen konnte. Das war wohl das schnellste Tor in der Herolder Damenfußballgeschichte (Punkt 1). Danach vergaben die Herolderinnen – wie sollte es anders sein – zahlreiche Chancen zum 2 oder 3 oder was auch immer zu 0. Und natürlich – wie es bei dieser Sportart so ist – bleibt dies nicht ungestraft. Beim ersten Angriff der Gegnerinnen ging die Herolder Abwehr lediglich in den Butterblumenzweikampf und ließ sich einfach ausspielen. Keeperin Schmiedel konnte zwar den ersten Schuss parrieren, doch den Nachschuss verwandelte die Chemnitzerin ungehindert. Damit wurde das zweite Kapitel geschrieben – Das erste Gegentor der Saison. Danach spielten die Mädels erst einmal 10 Minuten Hase und Wolf und rannten dem Spiel und den Kontern hinterher. Bis zu jenem Moment, als der Schiri nach einem langen Pass zu Danapunzel auf den 11-Meter-Punkt zeigte, da eine Chemnitzerin im Strafraum den Arm zum Ball ausgefahren hatte. Doch hatten sich – zwei Dünne ein Gedanke – Ginon und die Chemnitzer Torfrau die gleiche Torhälfte ausgesucht... Damit Ginon nicht traurig sein sollte, erspielten ihre Kameradinnen zum Trost ein Traumtor. The Alpha-Cetscher passte perfekt lang in die Lücke zu Fräulein Hegge, die wiederum ihre gut positionierte Mitspielerin sah und zielgenau zur Herolder Knipserin flankte. Jene nahm den Ball an und machte die Situation perfekt.
Nach der offiziellen Pause gönnten sich die Herolderinnen noch für weitere 10 Minuten eine inoffizielle Pause. Frisch ausgeruht spielte erneut the Alpha-Cetscher perfekt lang in die Gasse zu Fräulein Hegge, die diesmal selbst in die Mitte lief und einfach mal schoss. Nach einem ungläubigen „Der war wohl drin?" und anschließender Freude ging das bunte Spielchen weiter. Und dann kam die Zeit des kleinen Kampfhäschens. Nachdem sie den ersten Kopfball noch links am Tor vorbeilenkte *ou*, gelang ihr der zweite nach einer Ecke von Ginon 1A! Ihre B-Note wurde einstimmig mit voller Punktzahl bewertet. Poster und Autogrammkarten folgen demnächst... Zu guter Letzt krönte erneut Fräulein Hegge das Spiel, nachdem sie diesmal von der Knipserin in die Gasse geschickt wurde und überlegt ins Eck schob.
Damit sicherten sich die Herolderinnen nicht nur weitere drei Punkte gegen ihren Angstgegner (3. History Point), sondern auch den Herbstmeistertitel (4. History Point). Und im Training verlieh ihnen das südafrikanische Laufwunder die goldene Ananas (funny action) *lecker*.
Spitznamenlektion:
Señor El Cheffe – Ronny Böhm, Chef bzw. Trainer der Damen
Danapunzel – Dana Loschke, kreativer Vergleich zum Rapunzel aufgrund ihrer Haarpracht (siehe Grimms Märchen)
Ginon – Andrea Neubert, abgeleitet von der stets aufkommenden Frage: "Geh ich nochmal oder nich???"
the Alpha-Cetscher – Kristin Konrad, abgeleitet vom Groß-Hobby Geocachen, welches sie in die Mannschaft gebracht hat
Fräulein Hegge – Verena Heeg, gern genutzte kreative Abwandlung des Nachnamens durch den T-Rainer
kleines Kampfhäschen – Ines Haase, abgeleitet vom Nachnamen, der Körpergröße und dem Spieleinsatz
Knipserin – Kathy Weigel, Synonym für ihre Torquote bzw. ihre Scorerpunkte
südafrikanisches Laufwunder – Sarah Brandt, abgeleitet von ihrer Laufbereitschaft und ihrem Auslandsaufenthalt kürzlich












