| SpG SG Vorwärts Frankenberg/Chemnitzer Polizeisportverein - Herolder SV 1:1 (0:1) |
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| Geschrieben von Sylvia Haase | |
| Sonntag, 30. Mai 2010 | |
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Die Herolder Frauen vergaben erneut kurz vor Schluss den Sieg gegen die SpG SG Vorwärts Frankenberg/Chemnitzer Polizeisportverein.
Wir schreiben Sonntag, den 30. Mai 2010. Die liebe Sonne lachte trotz des anders lautenden Wetterberichts. Die Mädels packten sogar extra ihre Wintertrikots ein in weiser Voraussicht auf das drohende Unwetter. Aber dieses ließ leider auf sich warten. Momentan funktioniert nicht einmal mehr das Wetter. Auf nichts kann man sich verlassen! Außer auf unsere Chancenverwertung… Während die Herolder Damen von etwa 15 Superchancen nur eine im Tor unterbrachten, verwandelten die Gegnerinnen ebenfalls eine von allerdings nur ca. 3 Chancen. Gleich in den ersten Minuten ließen die Herolderinnen ihre Gegner nahe vors Tor kommen. Aber danach hatten nur noch die Herolderinnen eine Chance nach der anderen. In der 20. Minute köpfte Hengschti from the Ranch eine von der knipsenden Fähe Kathy W. aus E. geschlagenen Ecke direkt ins Dreiangel. Die Herolderinnen bestimmten weiter das Spiel. Von den Chemnitzerinnen war nichts mehr zu sehen. Doch so gut wie die Herolderinnen ihre Gegnerinnen auch ausspielten, sie verstanden es nicht, einen anständigen Ball aufs Tor zu zimmern oder scheiterten an der guten Torfrau der Gegnerinnen. So vergaben z.B. Andrea N. aus T. und die wieselflinke Danapunzel zahlreiche Chancen. In der Halbzeitpause suchten alle Rat beim Trainer. Die Mädels sagten zum Trainer: Trainer, wir treff'n dat Tor nicht. Da sagte der Trainer zu den Mädels: Mädels, ihr trefft den Ball nicht. Nee? Nee! Dat muss aber unter uns bleiben. Und die Mädels sagten: Könn wir denn nochmal seh'n? Und der Trainer sagte: Als erstes anlaufen, Augen schließen, Hymne singen, abzieh'n und dann? Gucken, wat der Ball macht! Fliegt er nach vorn, ist alles in Ordnung. Spielt ihr nochmal ab, ist auch nicht schlimm, nur wenn er nicht ins Tor rein will, dann ist der Wurm drin. Mit weisen Ratschlägen aufgepäppelt begannen die Herolderinnen die zweite Halbzeit. Neben Andrea N. aus T. und der wieselflinken Danapunzel, die sich erneut mehrfach auf ihrer Außenbahn durchsetzte, reihten sich auch the Aged Sister of Kratzschi from the Highlands near the Kretzschmannmountain und die knipsende Fähe Kathy W. aus E. mit zwei sehr schönen, torgefährlichen Kopfbällen in die vergebene-Chancen-Liste ein. Doch bald darauf sank das Chancenthermometer stetig bergab. Lag‘s am Orchestertreff und an Mutti Mandys Götterspeise? Oder vielleicht an der Zigarette zu viel? Wie auch immer – jedenfalls war die Luft raus – und die Herolderinnen bettelten förmlich um ein Gegentor. Und wie die Polizeierinnen, unsere Freunde und Helfer es schon im letzten Spiel taten, erfüllten sie uns auch diesmal schlussendes diesen Wunsch. Einen langen Ball in der Mitte erlief sich fünf Minuten vor Schluss eine Stürmerin und schob ihn überlegt ins Eck. Die Einzigste, die das Ergebnis noch hätte drehen können, war das Crottendorfer Racherkerzl. Doch weil sie vom Trainer nicht vom Platz getragen werden wollte, schoss sie einfach gewieft rechts am Tor vorbei. Enttäuscht gingen die Herolderinnen vom Platz und der Himmel begann bitterlich zu weinen – zu spät.
Spitznamenlektion: Crottendorfer Racherkerzl - Sarah Brandt, abgeleitet von ihrem Heimatort und dessen typisches, weihnachtliches Produkt
Aufstellung: Sandra Schmiedel - Olivia Hunger - Maria Haase, Ines Haase, Jennifer Schubert (68.min Tabea Haase) - Verena Heeg, Cindy Hengst, Lisett Kretzschmann (80.min Sylvia Haase), Dana Loschke (80.min Sophie Beyrich) - Kathy Weigel, Andrea Neubert (70.min Sarah Brandt)
Tore: 0:1 20.min Cindy Hengst (Weigel), 1:1 85.min |
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